Mariella und Lilli – Erwachsen geworden ohne Papa

KiKA - Schau in meine Welt weitererzählt

Lilli und Mariella verbindet ein besonderes Band. Heute sind sie junge, erwachsene Frauen, die unterschiedliche Wege gehen – und doch bleiben sie einander eng verbunden. Ihre Kindheit war alles andere als gewöhnlich: Als die beiden noch in der Grundschule waren, starb ihr Vater nach schwerer Krankheit. Von da an mussten sie ohne ihn groß werden.

„Mittlerweile erleben auch Freunde und Bekannte ähnliche Schicksalsschläge“, erzählt die 22-jährige Mariella. „Früher hatte ich immer eine Sonderrolle. Ich war das Mädchen, dessen Papa schon gestorben ist.“

Bereits vor acht Jahren hat KiKA die Schwestern begleitet. Damals zeigten Lilli und Mariella, wie sie mit dem Verlust umgingen – in der Schule, beim Spielen mit Freunden oder im Friedwald, wo die Urne ihres Vaters liegt. Man spürte ihre Trauer, aber auch die kindliche Gewissheit, dass ihr Papa im Himmel weiter über sie wacht.

Jetzt, acht Jahre später, trifft KiKA die beiden erneut. Wie gehen Lilli und Mariella heute mit dem Fehlen ihres Vaters um? Lilli erzählt, dass sie sich erst als junge Erwachsene wirklich mit dem Verlust auseinandersetzen konnte. Mariella studiert Politik, denkt aber auch darüber nach, Bestatterin zu werden: „Das Thema Tod begleitet mich mein ganzes Leben.“

Der Film verwebt aktuelles Filmmaterial mit den Aufnahmen von damals und zeigt auf zwei Zeitebenen, wie Trauer sich mit den Jahren verändert – und wie junge Menschen lernen, mit einem so großen Verlust weiterzuleben.

Eine Produktion von Dokness im Auftrag von Radio Bremen für KiKA 2025.

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