Zwei neue Y‑History‑Dokus
Wie erzählt man Geschichte so, dass sie heute berührt? DOKNESS produziert für das ARD-Format Y-History zwei neue Dokumentationen, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden – persönlich, relevant und mit Haltung erzählt.
Tabu Nacktheit – sind wir prüder als unsere Eltern?
Nacktheit war einst Ausdruck von Freiheit – heute sorgt sie oft für Scham oder Debatten. Reporterin Lisa Muckelberg fragt: Wie hat sich unser Umgang mit dem eigenen Körper verändert?
In Archiven, FKK-Vereinen und Online-Communities untersucht sie, wie sich über Jahrzehnte das Verhältnis zur Freikörperkultur gewandelt hat – und warum viele junge Menschen heute zögern, sich zu zeigen. Ein Film über Körper, Kultur und ein ganz persönliches Tabu.
„Y-History: Tabu Nacktheit – sind wir prüder als unsere Eltern?“ – ab dem 17. November in der ARD Mediathek.
AIDS, die Achtziger und mein Onkel Fred
Claudes Onkel Fred war in den Achtzigern eine prägende Figur der queeren Szene in München – bis er 1998 an AIDS starb. Jahrzehnte später macht sich Claude auf die Suche nach seiner Geschichte.
Reporter Phillip Syvarth hilft Claude bei seiner Suche und trifft Ärzt:innen, Aktivist:innen und Freund:innen, die die Aidskrise in Bayern hautnah erlebt haben. Entstanden ist ein emotionaler Film über Verlust, Solidarität und den langen Kampf gegen das Vergessen – und darüber, wie politische Entscheidungen und gesellschaftliche Vorurteile Leben prägten.
„Y-History: AIDS, die Achtziger und mein Onkel Fred“ – ab dem 1. Dezember in der ARD Mediathek.